1) Manches muss man einfach aussitzen

Schotterpiste, Steine, Schlamm – schon das Gelände auf Island sorgt für ordentliche Erschütterungen. Doch so manches Pferd legt noch einen oben drauf: Statt im für Isländer typischen bequemen Tölt bewegt es sich in holprigem Trab oder schüttelndem Schweinepass – der ist, wie der Name schon sagt, saumäßig unbequem. Doch auch wer am Anfang der Tour noch mit der Hoppelei hadert, lernt bald: Einfach aussitzen, der nächste Pferdewechsel kommt bestimmt.

2) Man kann auch mal gegen den Strom schwimmen

Du bist dummerweise in der Reitergruppe vor der freilaufenden Herde gelandet, dein Pferd würde sich in der Gruppe der Schlusslichter aber offensichtlich wohler fühlen? Tipp vom Guide: „Reite doch einfach nach hinten!“ Leichter gesagt als getan, wenn 50 freilaufende Pferde entgegenkommen. Aber: Es funktioniert tatsächlich.

3) Auch kleine Dinge machen Freude

Pinkelpause und ein Erdhügel ist in Reichweite? Jackpot! Die gestern noch triefnassen Schuhe sind am Morgen nur noch ein bisschen feucht? Juhu! Heute ist der Energie-Riegel mit Bananengeschmack in der Tasche und nicht die seltsame Pizza-Variante? Jupidu! Auf Island lernt man, auch scheinbare Kleinigkeiten zu schätzen. Und erlebt nebenbei ganz viel Großartiges.

4) Wahre Schönheit kommt von innen

Das Gesicht schwarz vor Lavastaub, eine unförmige grüne Regenhose, klobige Schuhe, ein Reithelm aus den 90ern – und trotzdem hattest du selten weniger an deinem Aussehen auszusetzen? Willkommen im Feen-Land!

5) Teilen macht glücklich

Nein, nicht auf Facebook, Internet gibt es unterwegs eigentlich fast nie. Aber die Packung Studentenfutter am Wasserfall, die Tube Voltaren, den Platz am warmen Ofen, das Bett im Matratzenlager und sogar den Trockenfisch – wäre ja auch übel, wenn den einer ganz alleine essen müsste.